Weitere Nachrichten im Überblick

Tote Frau in Heppenheim: Ehemann in Untersuchungshaft — Mehr Sicherheit am Frankfurter Hauptbahnhof — Weniger Notaufnahmen gefordert

Anmoderation:
Ein 41 Jahre alter Mann soll zwei andere Männer auf einem Parkplatz in Mainz mit einer Axt angegriffen haben. Der mutmaßliche Täter sowie ein 26- und ein 37-Jähriger seien zunächst in Streit geraten. Der Angreifer entfernte sich dann, um anschließend mit der Axt wiederzukommen. Die alarmierten Beamten konnte den Mann schließlich festnehmen. Verletzt wurde zum Glück keiner der Beteiligten. Die Tat geschah bereits am Samstag, die Polizei hat den Fall aber erst heute öffentlich gemacht.
Und damit zu weiteren kurzen Nachrichten aus Hessen und Rheinland-Pfalz im Überblick.
Ehemann in Untersuchungshaft
Nach dem gewaltsamen Tod einer 34-jährigen Frau in einem Mehrfamilienhaus in Heppenheim gestern Abend hat die Polizei ihren 56-jährigen Ehemann noch am Tatort festgenommen. Nach Angaben der Polizei wird der Marokkaner verdächtigt, seine Ehefrau mit einem Messer  tödlich verletzt zu haben. Ein Zeuge habe den 56-Jährigen überwältigt und bis zum Eintreffen der Polizei festgehalten. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft Darmstadt soll das Paar zwei Kinder haben, die vor der Tat aus dem Haus geflohen sind. Die Hintergründe des Geschehens sind noch unklar.
Mehr Sicherheit am Hauptbahnhof
Die Stadt Frankfurt, die Polizei, die Deutsche Bahn und die städtische Verkehrsgesellschaft haben heute eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet. Sie wollen enger zusammenarbeiten, um die Sicherheit am Frankfurter Hauptbahnhof und weiteren Stationen für Fahrgäste, Besucher und Bürger zu erhöhen. Gestern Abend gab es wieder einen Messerangriff auf einem Gleis. Künftig  soll es unter anderem mehr Polizeistreifen und Razzien  geben. Der hessische Innenminister Roman Poseck erklärte, Ziel sei es, das Frankfurter Bahnhofsgebiet maximal unattraktiv für Kriminelle zu machen.
Weniger Notaufnahmen gefordert
Die Zahl der Notaufnahmen in Ballungszentren sollte deutlich verringert werden. Das schlägt der Ärztliche Direktor des Frankfurter Universitätsklinikums Jürgen Graf vor. Derzeit gebe es zum Beispiel in Frankfurt sowie in der Stadt und dem Kreis Offenbach insgesamt 20 Krankenhäuser mit Notfallaufnahmen. Es sei medizinisch ineffektiv und unwirtschaftlich, dass so viele kleine Krankenhäuser so nahe beieinander eine 24-stündige Notallversorgung unterhalten. Bei entsprechender Organisation würden vier größere Krankenhäuser für die Notfallaufnahme in dem Gebiet reichen.