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Exporte leicht gestiegen — Stada wächst weiter — Grüne Soße Festival gerettet

Anmoderation:
Eine für Samstag geplante pro-palästinensische Demonstration in Frankfurt darf nun doch stattfinden. Das hat das Frankfurter Verwaltungsgericht entschieden. Das Gericht erklärte, das Verbot durch die Stadt sei nicht im Ansatz gerechtfertigt. Die Stadt kann nun beim Hessischen Verwaltungsgerichtshof versuchen, die Demonstration noch verbieten zu lassen.
Und damit zu weiteren kurzen Nachrichten.
Exporte leicht gestiegen
Die Unternehmen in Rheinland-Pfalz haben in den ersten sechs Monaten Waren im Wert von knapp 30 Milliarden Euro ins Ausland exportiert. Nach Angaben des Statistischen Landesamts ist das ein Plus von rund einem Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Die Einfuhren sanken um 1,6 Prozent auf 22 Milliarden Euro. Anders sieht die Bilanz beim Außenhandel mit dem zweitgrößten Handelspartner USA aus. Hier gingen die Exporte um 4,3 Prozent zurück, während die Importe um 10 Prozent stiegen.
Stada wächst weiter
Der hessische Arzneimittelhersteller Stada in Bad Vilbel hat seinen Umsatz im ersten Halbjahr auf rund 2 Milliarden Euro gesteigert. Das waren 6 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum ein Jahr zuvor. Der Gewinn vor Steuern und Zinsen wuchs um 5 Prozent auf rund 480 Millionen Euro. Vor allem das Geschäft mit Spezialmedikamenten legte deutlich zu. Die Stada-Eigentümer wollen das Unternehmen im Herbst an die Börse bringen.
Grüne Soße Festival gerettet
Das traditionsreiche Festival in Frankfurt kann dank der Unterstützung durch die Stadt auch im kommenden Jahr wieder stattfinden. Weil die Kosten für Energie und Personal stark angestiegen waren, sollte die diesjährige Veranstaltung die letzte nach 18 Jahren sein. Wie die Stadt heute mitteilte, will sie die Kosten für Technik, Zeltbau und Logistik künftig bezuschussen. Eine Summe nannte sie nicht. Oberbürgermeister Mike Josef erklärte, das Festival müsse erhalten bleiben. Es schaffe regionale Identität und stärke den Zusammenhalt.