Neuer Scanner soll Sicherheitskontrollen am Flughafen beschleunigen
Zügiger und komfortabler durch die Sicherheitskontrolle. Mit diesem Ziel setzt der Frankfurter Flughafen als erster weltweit moderne Scanner-Technologie ein. Mehr als eine halbe Million Passagiere haben das Gerät bereits genutzt. Wie das Ganze funktioniert, haben wir uns heute vor Ort angeschaut.
In moderatem Tempo einfach durch den Scanner laufen. Auf einem Display wird anhand eines geschlechtsneutralen Avatars automatisch angezeigt, dass alles in Ordnung ist. Oder aber, wo Gegenstände am Körper erkannt wurden. Dann kontrolliert ein Mitarbeiter der Flugsicherheit gezielt nach. Ansonsten gehts aber viel schneller als üblich. Stehenbleiben, Arme von sich strecken, den Scan abwarten – das gehört damit der Vergangenheit an.
Dennis Wildhirt, Leiter Qualität und Prozesse Luftsicherheit Fraport
„Wir sind mit der Performance des Walk-Through-Scanners sehr zufrieden. Hat uns auch jetzt zu Ferienbeginn in den Sommerferien geholfen, Wartezeiten zu vermeiden. […] Der Walk-Through-Scanner bringt zwar nur wenige Sekunden Zeitersparnis, aber in Kombination mit den CT-Geräten, die wir hier installiert haben, ist die Zeitersparnis für den Passagier dann doch enorm.“
Denn die CT-Scanner liefern hochpräzise 3-D-Ansichten, Elektronik und Flüssigkeiten können im Handgepäck verbleiben. So wird die Abfertigung um 30 Prozent effizienter weil das mühsame Aus- und Einpacken entfällt. Der Walk-Through-Scanner erkennt alle Gegenstände am Körper, unabhängig vom Material. KI-gestützte Millimeterwellentechnik macht’s möglich. Nach einjähriger Testphase gab die Bundespolizei im Februar grünes Licht – mit Einschränkungen.
Dennis Wildhirt, Leiter Qualität und Prozesse Luftsicherheit Fraport
„Aktuell muss man die Oberbekleidung, also die Jacke, das Sakko, noch ablegen. Hier warten wir auf den nächsten Innovationsschritt, dass man dann, hoffentlich bald, auch Oberbekleidung sogar anlassen kann, wenn man durch den Scanner läuft.“


