Weitere Nachrichten im Überblick

Buderus Edelstahl wird zerschlagen — Gewaltopfer besser geschützt — Gonsbachtalbrücke bald wieder frei

Anmoderation:
Mehrere tausend Menschen wollten am Samstag in Frankfurt pro Palästina demonstrieren. Jetzt hat die Stadt die Demo verboten. Die öffentliche Sicherheit sei in Gefahr, außerdem sei Frankfurt kein Platz „für antisemitische Umtriebe“, so die Begründung der Stadt.
Und damit zu weiteren kurzen Nachrichten von heute aus Hessen und Rheinland-Pfalz im Überblick.
Buderus Edelstahl wird zerschlagen
Der hessische Traditionsbetrieb Buderus Edelstahl in Wetzlar wird in der aktuellen Form nicht weiterbestehen. Laut IG Metall sollen das einzige Stahlwerk in Hessen und weitere Betriebsbereiche mit mehr als 450 Beschäftigten bereits Ende Oktober geschlossen werden. Die Stahlproduktion sei wegen der hohen Energiekosten nicht profitabel. Nach Angaben des aktuellen Eigners Mutares werde er die Gesenkschmiede behalten. Das Walzwerk und das Ausbildungswerk würden an einen Stahlproduzenten verkauft. Dadurch könnten etwa 670 der bislang rund 1.100 Arbeitsplätze am Standort Wetzlar gesichert werden.
Gewaltopfer besser geschützt
Etwa ein halbes Jahr nach dem ersten Einsatz einer neuartigen elektronischen Fußfessel in Hessen zieht Justizminister Christian Heinz eine positive Bilanz. Es habe keine Übergriffe von Trägern der sogenannten spanischen Fußfessel auf die geschützten Personen gegeben. Hessen setzt die Technik vor allem in Fällen häuslicher Gewalt ein. Nähern sich Täter und Opfer wird ein mehrstufiger Alarm ausgelöst. Zudem hat das Gerät des Opfers einen Panikknopf. Aktuell wird die neue Technik in neun Fällen eingesetzt.
Brücke bald wieder frei
An der Gonsbachtalbrücke auf der A60 bei Mainz werden die Arbeiten zum Austausch der stark beschädigten Fahrbahnübergänge heute Nacht abgeschlossen. Deshalb entfällt laut Autobahn GmbH ab morgen die Geschwindigkeitsbeschränkung auf 40 Stundenkilometer. Es gilt wieder Tempo 100. Zum Abbau der Baustelleneinrichtung bleiben die nächtlichen Sperrungen zunächst bestehen. Ab dem 3. September kann der Verkehr wieder rund um die Uhr fließen. Die Baustelle hatte monatelang für Staus und Behinderungen gesorgt.