Neues Rechenzentrum an Mainzer Universität
Alle Welt spricht von Künstlicher Intelligenz. Dafür benötigen wir immer mehr Rechenleistung. In Mainz ist an der Johannes-Gutenberg-Universität ein neues Rechenzentrum eingeweiht worden. Ein wichtiges Signal, denn Wissenschaft braucht Supercomputer.
Hier laufen sie seit heute alle zusammen – sämtliche IT-Systeme und Anwendungen der Universität. Dazu zählt aber nicht nur die digitale Grundversorgung – also die Webserver für die digitale Kommunikation, Bewerbungs- oder Prüfungsverfahren.
Prof. Dr. Georg Krausch, Präsident Johannes Gutenberg Universität:
„Darüber hinaus, und das braucht die wirklich starken Rechner, sind das unsere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die sogenannte Hochleistungsrechner brauchen. Die also komplexe Klimamodelle rechnen können. Oder die komplexe Materialien simulieren können, bevor man sie dann wirklich herstellt. Das ist heutzutage ‚state of the art‘ in der Wissenschaft. Und wenn man international konkurzenzfähig sein möchte, muss man da mitmachen.“
Das Land Rheinland-Pfalz hat den Bau finanziert und der Universität von Anfang an die Bauherrenfunktion übertragen. Die Kosten: Rund 31 Millionen Euro.
Doris Ahnen (SPD), Finanzministerin Rheinland-Pfalz:
„Wissenschaft und Forschung sind heute extrem wichtige Standortfaktoren. Nehmen Sie den gesamten Bereich der Digitalisierung. Nehmen Sie den Bereich der künstlichen Intelligenz. Nehmen Sie die wisschenschaftsbasierte Weiterentwicklung in vielen Branchen. Biotechnologie und anderes mehr. Und insofern ist eine solche Investition in die Wissenschaftsinfrastruktur natürlich auch entscheidend dafür, dass der Standort gestärkt wird.“
Der Neubau erfüllt die modernsten Anforderungen in den Bereichen Sicherheit und Umweltschutz. Wissenschaftsminister Clemens Hoch von der SPD, bezeichnet das neue Rechenzentrum als ‚Meilenstein für die Forschung in diesem Land‘.
Clemens Hoch (SPD), Wissenschaftsminister Rheinland-Pfalz:
„Wir können sicher davon ausgehen, dass Rechenkapazität in den nächsten Jahren noch viel viel mehr gebraucht wird als heute. Sodass wir die Basisleistungen abbilden können, aber auch Forschungsinfrastruktur haben. Aber nicht nur für die Universität hier, sondern für alle Universitäten und Hochschulen des Landes, weil wir so zusätzliche Rechenkapazität auf einem Niveau schaffen, dass wir an den dezentralen Standorten sonst nicht hinbekommen hätten.“


