Wasserrohrbruch sorgt für Behinderungen in Wiesbaden

Immer und immer wieder werden Pendler rund um und in Wiesbaden auf eine Geduldsprobe gestellt. So auch am vergangenen Freitag. Denn am Morgen war es in der Nähe des Bahnhofs zu einem Wasserrohrbruch gekommen. Eine wichtige Durchfahrts-Straße musste sofort voll gesperrt werden. Das Rohr selbst war zwar schnell abgedichtet – doch die Instandsetzung der Straße wird jetzt noch einige Zeit in Anspruch nehmen.

Die Arbeiten laufen auf Hochtouren. Nach dem Wasserrohrbruch im Gustav-Stresemann-Ring in Wiesbaden geht es jetzt darum, den entstandenen Schaden zu beheben. Die Straße gilt als eine der Hauptverkehrsrouten um aus der Stadt zu kommen. Um 10:52 Uhr platzt am Freitag ein Rohr unter der linken Spur der Fahrbahn.
Felix Heyer (ESWE Versorgungs AG): „Es sind Wassermassen von circa 500 bis 1.000 Kubikmeter pro Stunde ausgetreten und entsprechend den Gustav-Stresemann-Ring heruntergelaufen. Und haben zu großflächigen Unterspülungen auf der Straße, auf dem Gehweg, sowie an einer Bushaltestelle geführt.“
Das Wasser sucht sich seinen Weg an die Oberfläche und reißt sowohl den Gehweg, als auch den Straßenbelag auf. Und auch das Fundament der Straße ist zerstört. Deshalb müssen Felix Heyer und sein Team den restlichen Straßenbelag entfernen und die Fahrbahn samt Untergrund erneuern. Das betroffene Rohr wurde schon in der Nacht auf Samstag ausgetauscht. Schon im vergangenen Jahr sorgt ein Rohrbruch in der Nähe des Bahnhofs monatelang für Behinderungen. Auch damals war es eine Leitung aus den 50er Jahren.
Felix Heyer (ESWE Versorgungs AG): „Die ESWE erneuert pro Jahr circa 10 Kilometer Wasserrohre. Das entspricht ungefähr einer Erneuerungsrate von einem Prozent. Wir können nicht überall sein. Auch unsere Kapazitäten sind begrenzt, die Kapazitäten der Tiefbauer sind begrenzt und auch das Budget ist begrenzt. Allerdings wurden die Mittel entsprechend hochgefahren um die Erneuerung zu gewährleisten und das führen wir auch durch.“
Der Schaden vor einem Jahr stellte sich als deutlich größer heraus als zunächst gedacht. Deshalb verzögerten sich die Arbeiten immer wieder. Bei dem aktuellen Wasserrohrbruch ist man zuversichtlich. Mindestens zwei Wochen bleibt die dreispurige Straße trotzdem noch gesperrt. Solange müssen Autofahrer eine Umleitung in Kauf nehmen. Durch die Urlaubszeit könnte das ganz große Verkehrschaos noch ausbleiben. Doch mit dem Ende der Schulferien zur nächsten Woche dürfte sich das ändern.