Stundenlange Vollsperrung nach Lkw-Unfall

Auf der A5 zwischen Reiskirchen und Fernwald ist heute Morgen ein Gefahrgut-Transporter umgekippt und hat mitten im Berufsverkehr für lange Staus gesorgt. Abgesehen von den strapazierten Nerven der Autofahrer ist aber wohl alles glimpflich ausgegangen.

Nichts geht mehr auf der A5 in der Nähe von Gießen: Um kurz vor 7 Uhr gerät dieser Gefahrgut-Transporter zwischen Reiskirchen und Fernwald in Fahrtrichtung Frankfurt offenbar ins Schlingern und legt sich quer über beide Fahrbahnen. Auch der Standstreifen ist blockiert.
Klaus-Dieter Günsche, Augenzeuge: „Der LKW war vor mir unmittelbar. Hat sich dann aufgeschaukelt. Und ist links und rechts in die Leitplanken rein. Ich bin dann noch in die Mitte mit meinem LKW, um die PKWs abzuhalten. Und ja – letztendlich ist es dann zum Einschlag gekommen.“ (13 Sek)
Polizei und Feuerwehr sind schnell mit zahlreichen Einsatzkräften vor Ort. Sie sichern zunächst das Gefahrgut – unter anderem hat der LKW 15 Gebinde mit einer öligen, brennbaren Substanz geladen. Nichts davon tritt nach außen – wohl auch, weil die Ladung vorbildlich gesichert ist, wie die Polizei betont.
Allerdings ist der Tank des Lasters aufgerissen. Diesel verteilt sich über die gesamte Fahrbahn. Die Reinigungsarbeiten sind aufwändig – die Bergung des verunglückten Lastwagens dauert immer noch an. Die A5 in Richtung Süden bleibt auch mehr als 10 Stunden nach dem Unfall weiterhin voll gesperrt.
Der Fahrer des Gefahrgut-Transporters kommt bei dem Unfall mit dem Schrecken davon – auch sonst wird niemand verletzt. Die Unfallursache ist noch unklar. Wie hoch der Sachschaden ist, steht ebenfalls noch nicht fest.