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Bau der A66-Salzbachtalbrücke abgeschlossen — Großteil der Badetoten ist männlich — Stadt Oberzent will gegen Zensus klagen

Anmoderation:
Im Tötungsdelikt um eine 31-Jährige aus Bad Neuenahr-Ahrweiler liegt jetzt das Obduktionsergebnis vor. Danach starb die Frau an Stichverletzungen an Kopf, Hals und Rumpf. Zudem hatte sie Abwehrverletzungen an ihren Händen. Der von der Frau getrennt lebenden Ehemann steht unter Mordverdacht.
Und damit zu weiteren Kurznachrichten.
Bau der A66-Salzbachtalbrücke abgeschlossen
Ab 1. August wird der zweite Teil, die neue Nordbrücke  freigegeben.  Bislang ist der Verkehr nur über den neuen Südteil der Brücke gerollt, auf jeweils zwei verengten Fahrstreifen. Das hatte immer wieder zu Staus geführt. Die Südbrücke wurde Ende 2023 eröffnet, nun folgt der zweite Abschnitt. Die alte, rund 300 Meter lange Salzbachtalbrücke war im November 2021 gesprengt worden. Schon vorher wurde das marode Bauwerk aus den Sechzigerjahren gesperrt, nachdem Betonbrocken heruntergefallen waren. Die Salzbachtalbrücke ist Teil der A66 und verknüpft Wiesbaden mit der Metropolregion Frankfurt. Perspektivisch soll die Salzbachtalbrücke  auf sechs Spuren erweitert werden.
Großteil der Badetoten ist männlich
Das hat die Deutsche Lebensrettungsgesellschaft, kurz DLRG, bekannt gegeben. Bundesweit starben im vergangenen Jahr 411 Menschen beim Baden, 311 davon waren Männer. Die DLRG Hessen warnt vor Übermut und mahnt, nur an bewachten Stellen ins Wasser zu gehen. Oft werde die Strömung von Flüssen unterschätzt. Auch viele ältere Menschen  seien unter den Opfern. Ursachen seien mangelnde Übung, Selbstüberschätzung oder gesundheitliche Probleme. Wer vom Sonnenbaden ins kalte Wasser springe riskiere außerdem einen Kreislaufschock.
Stadt Oberzent will gegen Zensus klagen
Die Stadt im Odenwald habe große Zweifel am Ergebnis der Volkszählung. Laut des letzten Zensus aus dem Jahr 2022 hätten 640 Personen weniger in Oberzent gewohnt als die eigenen Daten der Stadt besagen. Sie befürchtet dadurch zukünftig einen finanziellen Verlust von jährlich rund 200.000 Euro. Der Zensus ist die Berechnungsgrundlage für die Verteilung von Finanzmitteln, die Städte und Kommunen vom Land bekommen.