Vortour der Hoffnung sammelt Spenden

Wieder einmal waren mehr als 120 Prominente aus Politik, Wirtschaft, Sport und Fernsehen auf der VOR-TOUR der Hoffnung unterwegs – der größten Rad-Benefiz-Aktion im Land. Gesammelt wird für krebskranke und hilfsbedürftige Kinder. Dieses Mal geht es kreuz und quer durch die Pfalz: strampeln, strahlen, spenden – seit wenigen Minuten steht die bisherige Spenden-Summe fest. Zunächst aber gehen wir auf Tour.

Radeln für den guten Zweck – das ist die „VOR-TOUR der Hoffnung“. Bei strahlendem Sonnenschein geht es auf einer Gesamtstrecke von 228 Kilometern drei Tage lang rund um Landau durchaus sportlich zu. Doch statt persönlicher Bestzeiten gibt es hier ein großes gemeinsames Ziel:
Jürgen Grünwald, Begründer und Ehrenvorsitzender „VOR-TOUR der Hoffnung“
„Möglichst viele Spenden einzusammeln, die dann am Jahresende – und das ist unsere Motivation – die dann am Jahresende eins zu eins verteilt werden. Alles das, was wir einsammeln, geht zu hundert Prozent an zum Beispiel das Kinderhospiz in Dudenhofen. Und noch andere 49 Institutionen.“
Hilfe, die ankommt. Auch das Kinderhospiz Sterntaler in Dudenhofen ist auf die Spenden angewiesen, denn nicht alle Leistungen werden von den Kassen gedeckt. Von der Pflege unheilbar erkrankter Kinder über die Sterbe- und Trauerbegleitung bis hin zur langfristigen Betreuung betroffener Familien: Es sind die persönlichen Schicksale, die berühren. Für das Hospiz zählt an diesem Tag mehr als nur die  finanzielle Unterstützung.
Anja Hermann, Geschäftsführerin Kinderhospiz Sterntaler Dudenhofen
„Ich glaube, unsere Spende heute waren die ganzen Herzen der Radler und Radlerinnen. Ihre Muskelkraft, ihr Einsatz. Also, das war unsere Spende heute.“
Finanziert wird die Spendentour mit Sponsorengeldern, Unterkunft und Verpflegung zahlen die bis zu 140 Hoffnungsradler aus eigener Tasche. Wo sie aufkreuzen, gibt es ausgelassene Feststimmung und ein buntes Rahmenprogramm für Besucher. Nicht fehlen dürfen da: Die traditionelle Pfälzer Weinschorle, wagemutige Fallschirmsprünge aus luftiger Höhe und ein Fahrerfeld, das auf prominente Unterstützung zählen kann.
Markus Merk, dreimaliger Weltschiedsrichter
„Es treibt einen diese fantastische Gemeinschaft um, diese große Hilfe, dieser große soziale Zweck. Und ich glaube man hört’s auch, diese Stimmung untereinander ist fantastisch.“
Julia Lambrich, Deutsche Weinprinzessin
„Gänsehautmomente, auf jeden Fall. Ich hatte echt auch Respekt, muss ich zugeben, als ich dann die Streckenprofile so gesehen hab. Aber muss jetzt auch sagen, auch in der Gruppe, wenn man so am Radeln ist, da wird auch wirklich aufeinander geachtet.“
Peter Schermann, Mountainbikeprofi
„Ich war selbst mal in einer schwierigen Situation. Ich weiß, wie es ist, wenn man auf Hilfe angewiesen ist. Du ich finde, das ist ne tolle Gemeinschaft hier, die noch tollere Projekte unterstützt, für die Kleinsten.“
Mechthild Heil (CDU), Bundestagsabgeordnete
„Ich bin froh, wenn ich was tun kann, für die Familien, wo’s eben nicht so gut läuft. Und einfach nur Mitradeln ist da ne leichte Aufgabe.“
Und auch er radelt in diesem Jahr wieder mit – unser „17:30 Sat.1 Live“-Moderator Markus Appelmann.
Markus Appelmann, Moderator „17:30 Sat.1 Live“
„Ich find das einfach eine ganz wichtige Veranstaltung. Jahr für Jahr sammeln wir über 700.000 Euro für die gute Sache, für krebskranke und hilfsbedürftige Kinder. Und da lohnt sich wirklich jeder Kilometer und jeder Höhenmeter, wenn man am Ende sieht, dass ein Kinderlachen rauskommt.“
Voller Einsatz, der sich auszahlt. In diesem Jahr sind bislang  schon über 645.000 Euro an Spenden zusammengekommen. Ob der letztjährige Rekord von 750.000 Euro bis Ende des Jahres noch geknackt wird oder nicht – für die Teilnehmer war die „VOR-TOUR der Hoffnung 2025“ schon jetzt ein voller Erfolg.