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Weitere Nachrichten aus Rheinland-Pfalz und Hessen im Überblick.

Biontech plant weiteren Milliardendeal: Der Mainzer Pharmaspezialist Biontech will seinen Rivalen Curevac übernehmen. Die Übernahme soll durch einen Aktientausch erfolgen. Die Transaktion wird ein Volumen von rund 1,25 Milliarden Euro haben. Biontech will dadurch seine Fähigkeiten bei der Entwicklung von Krebstherapien stärken. 2020 hatten sich beide Unternehmen ein Kopf-an-Kopf-Rennen um einen Corona-Impfstoff geliefert. Biontech war erfolgreich, Curevac nicht. Erst in der vergangenen Woche hatte Biontech einen Milliarden-Deal mit dem US-Konzern Bristol Myers Squibb zur Weiterentwicklung eines möglichen Wirkstoffs gegen Krebserkrankungen bekanntgegeben.
Keine Einsturzgefahr: Nach der Evakuierung eines elfstöckigen Hochhauses im südhessischen Babenhausen hat ein Prüfer keine Bedenken wegen einer Einsturzgefahr. Die Risse im Mauerwerk gefährdeten die Statik nicht. In der Nacht vom 3. auf den 4. Juni mussten die rund 190 Bewohner das Haus verlassen, nachdem Fassadenteile abgestürzt waren. Um den Abriss der schadhaften Fassade zu beschleunigen, sollen jetzt ein zusätzlicher Kran und ein Hubbühne eingesetzt werden. Die Arbeiten sollen etwa drei Wochen dauern. Nach einer erneuten statischen Untersuchung wird entschieden, wann die Bewohner in ihre Häuser zurückkehren können.
Kasseler fühlen sich am glücklichsten: Die Stadt Kassel verteidigt ihren Spitzenplatz als glücklichste Großstadt Deutschlands. Die nordhessische Stadt schafft es beim Ranking der 40 größten Städte mit mehr als 200.000 Einwohnern zum zweiten Mal in Folge auf Platz 1. Das geht aus einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Allensbach für den Glücksatlas hervor. Wiesbaden landet in der Auswertung auf dem vorletzten Platz, nur knapp davor liegt Frankfurt. Mainz verbessert sich etwas und liegt jetzt auf Platz 20. Laut Forschern schneiden Städte gut ab, wenn sie als überschaubar, sicher und grün empfunden werden.