Weitere Nachrichten im Überblick

Rheinland-Pfalz bekommt Landesjugendbeirat — Deutscher Buchmarkt wächst — Frankfurt: Verkehrsberuhigung im Oeder Weg bleibt

Anmoderation:
Wir hatten gestern bei uns in der Sendung einen Fahndungsaufruf. Die Polizei suchte nach einem Mann, der ein sechsjähriges Mädchen in Speicher in der Eifel missbraucht haben soll. Gestern Abend konnten die Ermittler den mutmaßlichen Täter dann festnehmen. Der Jugendliche sitzt jetzt in Untersuchungshaft. Er soll das Mädchen am Dienstag mit Süßigkeiten hinter ein Haus in Speicher gelockt haben und sie dort dann sexuell missbraucht haben.
Und damit kommen wir jetzt zu weiteren kurzen Nachrichten des Tages.
Rheinland-Pfalz bekommt Landesjugendbeirat
Das rheinland-pfälzische Familienministerium hat heute in Mainz den bundesweit ersten Landesjugendbeirat ins Leben gerufen. Er soll Kindern und Jugendlichen in Rheinland-Pfalz die Möglichkeit geben, sich in der Politik einzubringen. Der Beirat soll zukünftig die Landesregierung in kinder- und jugendpolitischen Fragen beraten und kann auch eigene Themen vorschlagen. Außerdem soll er das Demokratiebewusstsein der Jugendlichen stärken.
Deutscher Buchmarkt wächst
Im vergangenen Jahr ist der Umsatz des Deutschen Buchmarktes im Vergleich zum Vorjahr um 2,8 Prozent auf 9,71 Milliarden Euro gestiegen. Das hat heute der Börsenverein des Buchhandels in Frankfurt mitgeteilt. Für das Wachstum seien vor allem junge Leser verantwortlich, die sich auf den Sozialen Medien austauschten. Besonders gefragt seien Kinder- und Jugendbücher sowie Romane. Auch Hörbücher würden immer beliebter.
Verkehrsberuhigung im Oeder Weg bleibt
Das Projekt der fahrradfreundlichen Straße im Frankfurter Oeder Weg soll dauerhaft fortgeführt werden. Das hat der zuständige Ortsbeirat entschieden. Durch die Umgestaltung gäbe es in der Straße weniger Autoverkehr, dafür mehr Radfahrer und Aufenthaltsmöglichkeiten für Fußgänger. Die Stadt will jetzt die Einrichtung weiterer fahrradfreundlicher Straßen prüfen. Händler im Oeder Weg kritisieren aber, dass weniger Kunden kämen, weil es weniger Autoparkplätze gäbe.