Weitere Nachrichten im Überblick

Mainz: Bombe erfolgreich entschärft — Wiesbaden: Schäden größer als angenommen — GIZ verlässt Afghanistan

Anmoderation:
Und jetzt geht es bei uns weiter mit einem Fahndungsaufruf der Polizei: Die Ermittler suchen diesen Mann. Eine Familie eines 6-jährigen Mädchens aus Speicher bei Bitburg hat am Dienstag Abend Anzeige wegen des sexuellen Missbrauchs ihrer Tochter gestellt. Der Mann soll nach der Tat mit dem Fahrrad im Bereich der Ringstraße in Speicher umher gefahren sein. Sollten Sie Hinweise haben, melden Sie sich bitte bei der Polizei.
Und damit kommen wir zu weiteren kurzen Nachrichten des Tages.
Bombe erfolgreich entschärft
Weil am Dienstag in Mainz bei Bauarbeiten in der Nähe des alten Jüdischen Friedhofs eine 500 Kilogramm schwere Weltkriegsbombe gefunden wurde, mussten heute in Mainz rund 10.000 Menschen ihre Häuser verlassen. Weil auch das Stellwerk der deutschen Bahn im Evakuierungsradius lag, musste der Fernverkehr in Mainz eingestellt werden. Heute Mittag gelang es dem Kampfmittelräumdienst den Blindgänger zu entschärfen.
Schäden größer als angenommen
Der Wasserrohrbruch in der Nähe des Wiesbadener Hauptbahnhofs vor rund einer Woche hat nicht nur die Fahrbahn stark unterspült, sondern auch die Rohrschachtanlage im Bereich der Ampel am Bahnhofsvorplatz massiv beschädigt. Das haben Sachverständige jetzt festgestellt. Die Anlage müsse komplett erneuert werden. Dadurch würden die Bauarbeiten sich um eine weitere Woche verlängern. Derzeit werde untersucht, ob noch andere Schachtanlagen bei dem Vorfall beschädigt wurden. Ein Teil des stark befahrenen ersten Rings in der Innenstadt bleibt mindestens bis zum 22. Juli voll gesperrt.
GIZ verlässt Afghanistan
Damit folgt die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit mit Sitz in Eschborn einer Entscheidung der Bundesregierung. Die Entwicklungsorganisation erklärte, sie werde ab dem kommenden Jahr in Afghanistan keine eigenen Mitarbeiter mehr beschäftigen. Noch bestehende Projekte in dem Land werde sie dann mit lokalen Partnern von Deutschland aus steuern. Alle deutschen Mitarbeiter seien bereits seit der Machtübernahme der islamistischen Taliban im August 2021 nicht mehr in Afghanistan.