Weitere Nachrichten im Überblick

Infektionsfälle in Kitas stark gestiegen — Flughafen Frankfurt: Mühsam aus der Krise — Millionen für Uniklinikum Gießen und Marburg — Mehr Wolfsnachweise in Hessen

Infektionsfälle stark gestiegen
In den rheinland-pfälzischen Kitas sind die Corona-Infektionen unter Kindern innerhalb von sieben Tagen von 91 auf 590 Fälle gestiegen. Das hat der Verband der KiTa-Fachkräfte heute mitgeteilt. Beim Personal hätten die Infektionen in der gleichen Zeit von 50 auf 291 Fälle zugenommen. Das widerlege die Argumentation, dass Kitas im Infektionsgeschehen eine untergeordnete Rolle spielten. Wenn die Zahl der Ansteckungen wie vorhergesagt noch weiter wachse, befürchte der Verband für die kommenden Wochen massive Einschränkungen in der Kinderbetreuung.
Mühsam aus der Krise
Der Frankfurter Flughafen hat im vergangenen Jahr rund 25 Millionen Passagiere abgefertigt. Wie der Betreiber Fraport heute mitteilte, sei das fast ein Drittel mehr als im ersten Corona-Jahr 2020. Die Nachfrage nach Tourismusflügen innerhalb Europas habe sich während des Sommers erholt. Ab Herbst habe es dann auch mehr Interkontinentalverkehr gegeben. Allerdings sei der Flughafen noch immer weit von dem Niveau vor der Corona-Krise entfernt. Ganz anders sehe es im Cargo-Geschäft aus. Das Frachtaufkommen sei kontinuierlich gestiegen. Im vergangenen Jahr habe bei rund 2,3 Millionen Tonnen gelegen. Das sei der höchste Jahreswert in der Geschichte des Frankfurter Flughafens.
Millionen für UKGM
Das privatisierte Uniklinikum Gießen und Marburg kann mit finanzieller Hilfe des Landes Hessen rechnen. Das hat die Rhönklinikum AG mitgeteilt. Sie hält 95 Prozent der Anteile an dem angeschlagenen Universitätsklinikum. Das Land habe in Aussicht gestellt, das UKGM mit jährlich bis zu 45 Millionen Euro zu fördern. Die Laufzeit solle 10 Jahre betragen. Mit dem Geld könne ein Teil der Investitionen in den kommenden Jahren gedeckt werden. Sie seien notwendig, um den Krankenhausbetrieb aufrechterhalten zu können.
Mehr Wolfsnachweise
In Hessen konnte im vergangenen Jahr 185-mal sicher nachgewiesen werden, dass ein Wolf unterwegs war. Nach Angaben des Landesamtes für Naturschutz, Umwelt und Geologie sei das deutlich mehr als 2020 mit 104 Nachweisen. Die Zahl der Sichtungen sei aber nicht identisch mit der Zahl der Wölfe, die in Hessen lebten. Das Land habe derzeit sechs, teils grenzüberschreitende Wolfsterritorien mit sesshaften Tieren.